ERNÄHRUNG

Worauf achten beim Basenfasten

6. November 2017

Vor Jahren hatte ich ein großes Problem. Ich hatte ganz arge Rückenschmerzen mit Verdacht auf kaputte Bandscheiben. Mir haben damals nur 3 Dinge geholfen. Viel Bewegung und Sport, Abnehmen, und der Glaube daran dass ich es schaffen kann. Jedoch egal was ich tat ich konnte mein Gewicht nicht reduzieren. Dann erzählte mir jemand davon, dass der Körper übersäuert sein kann und dass das mit Schuld sein kann wenn man nicht abnimmt. So bin ich auf’s Basenfasten gestossen.

Es gibt ja mehrere Formen des Fastens, verschiedene Kuren die man machen kann. Für mich stand fest ich wollte etwas machen, dass ich immer wieder ganz alleine machen kann. Also habe ich mir ein paar Bücher zum Thema gekauft und mich dann fürs Basenfasten entschieden. Man fastet, jedoch isst man auch. Ohne Essen würde ich das nie durchhalten.

Seitdem mache ich es 2 x jährlich. Manchmal hatte ich mir ganz frei genommen, und manchmal musste ich trotzdem Arbeiten. Besser ist natürlich wenn man sich ganz darauf konzentrieren kann, aber manchmal kann man sich nicht dafür frei nehmen.

Dieser Beitrag soll ein Überblick sein was Basenfasten außer dem Essen bedeutet. Nächste Woche gehe ich dann ganz speziell aufs Essen ein.

 

Vor dem Beginn

Davor sind schon ein paar Punkte zu beachten:

Psychisch darauf einstellen

Ich muss mir ein Datum setzen. Wann ist es am Besten für mich meine Basenfastenkur umzusetzen? Es sollte ein Zeitraum sein in dem keine Geburtstage, Feiern oder sonstige Ablenkungen geplant sind. Man sollte ja in dieser Zeit wirklich die Konzentration nur auf sich richten. Von den Jahreszeiten her kann immer gefastet werden, jedoch im Frühjahr und Herbst ist es besonders geeignet. Wenn ich ein Datum habe dann kann ich mich jetzt darauf einstellen. Keine Schokolade, keine Milch, kein Kaffee, kein Fleisch, kleine Portionen, die ersten Tage sind mühsam, alles muss selbst gekocht werden, kein auswärts essen gehen. Es ist eine totale Umstellung und je realistischer man dem entgegensieht desto eher hält man durch.

Darmentleerung

Vor während und nach der Kur wird der Darm entleert. Man kann sich einen Einlauf machen. Ich persönlich greife zu Glauber- oder Bittersalz. Das bekommt man in der Apotheke. Vor dem Basenfasten wird damit der Darm entleert. Hierfür rate ich den nächsten Tag frei zu halten, da es noch Nachwirkungen haben kann.

Basische Lebensmittel

Dann wird eingekauft. Es sollen nur basische Lebensmittel konsumiert werden. Ich schau mir vorher immer meine Liste durch um mich inspirieren zu lassen. Man kann auch im Internet nach Rezepten suchen. Es sind immer sehr einfache Gerichte, die gehen ganz schnell und man braucht nicht viel dafür. Wichtig ist nur, dass man genug daheim hat. Damit die Mahlzeiten immer pünktlich eingehalten werden können. (Ich tu mir ein bisschen schwer zu Mittag etwas zu essen. Jedoch schaffe ich es sonst nicht meine letzte Mahlzeit vor 18 Uhr einzunehmen)

 

Es kann losgehen

Folgende Punkte macht man am 1. Tag noch vor der ersten Mahlzeit:

PH-Test

Der erste Morgenstuhl wird mittels PH-Teststreifen gemessen. Die bekommt man in der Apotheke oder im Reformhaus. So kann man immer wieder vergleichen wie sauer oder basisch man ist.

Wiegen und Abmessen

Es ist klar, dass es beim Basenfasten nicht ums Abnehmen geht. Jedoch will ich trotzdem wissen ob ich Gewicht verloren habe. Deshalb stelle ich mich zuerst auf die Waage und danach notiere ich mir meine Körpermaße.

 

Unterstützdende Methoden zwischendurch

Um den Entsäuerungsprozess zu beschleunigen und so die lästigen Nebenwirkungen loszuwerden kann man folgendes machen:

Basenbäder

Man badet sozusagen in einer Base. Das Pulver dafür gibt es in Apotheken, Reformhäuser, aber auch in der Drogerie. Man muss mindestens 20 Minuten darin liegen bleiben und man kann durch Selbstmassage mit einem Handschuh oder nur den Fingern die Haut zum Ausscheiden der Säure anregen.

Kalte und warme Wickel

Mit einem Wickel bringt man den Körper zum Schwitzen was wiederum die Ausscheidung der Säuren anregt.

Basenpulver

Es gibt auch Basenpulver, dass man oral einnimmt. Ich nehme z.B. Zeolith am Morgen auf nüchternem Magen ein. Auch nach dem Basenfasten kann es immer wieder zum Einsatz kommen (z.B. während den Feiertagen).

Wasser trinken

Ganz wichtig ist sehr viel zu trinken. Vor allem Wasser oder Tee. Damit die gelösten Säuren aus dem Körper geschwemmt werden.

 

Wenn die ersten Tage überstanden sind geht es wieder bergauf und dann sollte man sich auf folgendes konzentrieren:

Bewegung

Während des Fastens darf man sich auf keinen Fall total gehenlassen. Es ist wichtig sich mindestens 30 Minuten am Tag zu bewegen damit die Muskulatur nicht abnimmt. Am Anfang wenn die Kräfte schwinden reichen Spaziergänge. Wenn die Kraft zurück kommt kann man sich steigern und Sport seiner Wahl treiben.

 

Ausmisten

Basenfaten ist nicht nur ein physischer Prozess sondern auch ein psychischer. In dieser Zeit sollte man nicht nur einen Säuredetox machen. Man sollte Ordnung in sein Leben bringen. Vielleicht gibt es eine Liste mit Dingen, die sie schon ewig vor sich herschieben. Dann ist jetzt die richtige Zeit um es anzugehen. Oder sie könnten ihre Wohnung ausmisten und auf Vordermann bringen. Aber vielleicht stehen sie an einem Scheidepunkt was ihre Arbeit oder Privatleben betrifft. Auch da kann man Ballast loswerden. Nehmen sie sich Zeit und werden sie unnötige Belastung los.

 

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