FITNESS

Wanderung: Weichtal und Stadelwandgraben

7. Mai 2018

Auf diese Wanderung habe ich mich schon seit Monaten gefreut. Gleich nachdem ich mir meine Wanderziele für diese Saison gesetzt hatte, legte ich mir einen Wanderführer für die Wiener Hausberge zu. Da ich erstens fit für einen 3000er werden möchte, und zweitens so oft wie möglich in den Bergen sein möchte, fing ich mit dem Pläne schmieden an. Das kann ich wunderbar, leider kommts ja dann aber nie so.

Also zuerst machte mir der lange Winter einen Strich durch die Rechnung und dann mein Körper. Dabei hatte alles so gut angefangen. Im November hatte ich mit dem Training begonnen, da war ich auch richtig fit, und seit dem neuen Jahr gings dann nur mehr bergab. Ab März sollte ich dann mit meinen Wanderungen beginnen, blöd gelaufen. Dann meldete sich mein Rücken mal wieder, ich ließ mir die Augen lasern, also mehrere Wochen gar keinen Sport gemacht. Meine Kondition war also dahin.

Doch dann endlich! Das Wetter wurde schließlich besser. Und nach einer erfolgreichen Lasik durfte ich nach langem Warten wieder Sport treiben. Und das tat ich auch. Immer wieder bin ich auf meinem Hausberg nach der Arbeit rauf, Am Wochenende eine Radtour, Krafttraining und bisschen Yoga.

Meine Kondition wurde wieder von Tag zu Tag besser. Und auch wenn ich mir nicht 100%ig sicher war ob ich schon fit genug war musste ich endlich raus. (Geduld gehört nicht zu meinen Stärken)

Aber genug Bla Bla, los gehts mit der Wanderung!

Strecke: Weichtalhaus – Ferdinand-Mayr-Weg – Kientalerhütte – Südlicher Grafensteig – Märchenwiese – Stadelwandgraben – Weichtalhaus

Der Ausgangspunkt das Weichtalhaus im Höllental ist sehr leicht zu erreichen, auch ein Bus fährt direkt hin. Parkmöglichkeiten gibt es ausreichend.

Eigentlich wollte ich über die Weichtalklamm zur Kientalerhütte hinauf, doch die war an diesem Tag gesperrt. Also ging es über den Ferdinand-Mayr-Weg durch den Wald hinauf. Man geht ca. 2 Stunden recht steil bergauf bis man auf eine Forststrasse kommt. Ein paar hundert Meter geht man diese entlang bis sich die Strasse und der Ausgang der Weichtalklamm kreuzen. Dann geht es vorbei an der Jakobsquelle ca. 1/2 Stunde noch steil hinauf bis zur Kientalerhütte 1380m.

Oben hat man einen besseren Ausblick vom Turnstein 1416m, der aber nur mit Klettersteig-Ausrüstung erreichbar ist. (B – C Klettersteig)

Der zweite Abschnitt hat mir am meisten getaugt. Von der Kientalerhütte geht es weiter Richtung Station Baumgartner. Nach wenigen Schritten kommt man zu einer Weggabelung bei der man rechts in den südlichen Grafensteig abzweigt. Danach geht es ca. 1 1/2 Stunden lang einen gut ausgeprägten Waldsteig entlang, über mehrere Geröllrinnen. Das beste ist die totale Stille dort oben und immer wieder wird man mit einer tollen Aussicht belohnt.

Diesem Weg folgen wir bis zu einer Weggabelung. Der grün markierte Anstieg über die Stadelwand führt zum Klosterwappen, dort aber rechts in einen nicht markierten Waldsteig einbiegen.

Dieser führt zur Märchenwiese oberhalb der Stadelwand wo es einen grandiosen Ausblick zum Genießen gibt. An einer kleinen Forsthütte vorbei wieder dem Waldsteig entlang schreiten. Jetzt folgt ein ca. 1 1/2 stündiger Abstieg. Vorsicht, an manchen Stellen liegt ziemlich viel Laub.

Am Ende kommt man an der Höllental-Bundesstraße hinaus und muss nur mehr nach rechts ca. 800 m lang gehen bis man wieder am Ausgangspunkt, der Weichtalhütte ankommt.

Insgesamt ist die Strecke ganz gut markiert. Auch der nicht markierte Abstiegsweg ist ganz gut ersichtlich. Also wenn ich mich nicht verlaufen habe sollte das jeder schaffen.

Die Wanderung ist schon etwas anspruchsvoller, eine gute Grundkondition sollte man schon mitbringen. Ich empfehle Trekkingschuhe und Stöcke.

Für Hunde und Kinderwagen sind die Wege nicht tauglich.

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