Veränderung abwarten, oder selbst in die Hand nehmen

18. Mai 2018

Hallo ihr Lieben!

Im letzten Jahr hat mich ein Thema immer wieder besonders beschäftigt.

Wieso gehen wir so unterschiedlich mit Veränderungen um?

Veränderung ist unaufhaltsam, sie ist immer da. Auch wenn man denkt es herrscht Stillstand tut sich doch immer etwas.

Wenn man super glücklich ist will man verständlicherweise nicht dass dieser Zustand jemals vergeht. Doch wenn es umgekehrt ist, wieso tun wir dann oft nichts dafür dass es wieder so schnell wie möglich bergauf geht?

“If you don’t like the view, change your perspective.” Steve Baker

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was der Bauer nicht kennt isst er nicht. Und so weiter… Ich kenne Menschen, die einfach nichts dafür tun um wieder in die richtige Bahn zu kommen. Obwohl sie dafür manchmal nur einen kleinen Schritt machen müssten. Nein, da wird alles runtergeschluckt und verdrängt, so lange bis aus einem kleinen Ding ein riesen Problem wird. Und wenn ich dann auf mich selbst schaue, kann ich ein Lied von den vielen verpatzten Möglichkeiten singen.

Aber manchmal ist man einfach wie gelähmt. Man hat keine Kraft etwas zu unternehmen. Manchmal braucht man es vielleicht sogar, sich in seinem Unglück zu suhlen. Sind nicht die tollsten Lieder und Geschichten im Stadium innerer Verzweiflung entstanden. Es heißt, wenn die Gefühle kommen soll man sie akzeptieren und erleben. Das wäre die schnellste Art und Weise wie man negative Empfindungen wieder los wird. Klingt logisch, in der Realität sieht das dann doch etwas schwieriger aus. Man darf auf keinem Fall so verzweifelt werden, dass man aus seinem Selbstmitleid nicht mehr heraus findet.

Doch im Gegensatz zu anderen Menschen habe ich mittlerweile dazu gelernt. Meine Vorbilder waren keine Menschen, die über ihre Probleme gesprochen haben. Da hieß es stark sein und sich selbst um alles kümmern. Und was kam dann? Die Veränderung. Ein großer Knall den keiner Verstand aber eigentlich zu erwarten war. Haben sie daraus gelernt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber ich. Ich brauche zwar sicher länger als andere, und ich bin zaghafter, vorsichtiger als manch einer. Aber ich bleibe nicht stehen. Ich ändere die Situation zu meinen Gunsten und warte nicht ab, was die Zeit mit mir macht. Auch wenn ich noch viel besser und viel entschlossener werden muss kann ich behaupten, dass ich etwas tue.

“If you don’t like something, change it. If you can’t change it, change your attitude.” Maya Angelou

Ich weiß, dass man Fehler machen muss um daraus zu lernen, um besser zu werden. Wenn ich nur nicht so ungern Fehler machen würde! Noch vor einigen Jahren war ich das genaue Gegenteil von perfektionistisch, da muss ich wohl noch die gesunde Mitte finden.

Ich glaube man sollte Veränderung als etwas positives betrachten, auch wenn es vielleicht im ersten Moment nicht so erscheint. Selbst die schlimmsten Erfahrungen können uns in eine bessere Situation bringen. Und schließlich machen uns gerade diese zu dem Menschen der man ist.

xxx Sandra

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