ERNÄHRUNG

10 Tage Basenfasten

14. Januar 2019

2019 hat bei mir wie auch im letzten Jahr mit einer Basenfastenkur begonnen. Erstens weil es der perfekte Zeitpunkt dafür ist, aber auch weil es schon wieder notwendig bei mir wurde. Schon seit Anfang Herbst war mir klar mein Körper braucht einen kleinen Restart, aber dann war mein Geburtstag, die Adventszeit, und mit meinem neuen Job musste ich leider warten bis Neujahr. Aber das war sowieso der günstigste Moment für mein Vorhaben.

Wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich schon seit vielen Jahren ein Fan vom Basenfasten bin. Das allererste Mal habe ich entschlackt bei einem 10tägigen Seminar. Damals hatte ich noch keine Ahnung davon. Ich hatte währenddessen auch nicht wirklich darauf geachtet was denn da auf meinem Teller landete, war mein Fokus auf etwas ganz anderes gerichtet. Aber danach konnte ich gar nicht fassen wie viel besser ich mich fühlte. Meine Energie war immens gestiegen, nach zahlreichen Versuchen Gewicht zu reduzieren konnte ich endlich abnehmen, und vor allem meine Stimmung war so hell wie schon lange nicht mehr.

Als ich dann im Jahr darauf wieder den gleichen Effekt erzielen wollte wusste ich trotzdem nicht ganz wie ich es anstellen sollte. Ich fing an zu recherchieren bis ich aufs Basenfasten stieß. Dann ging alles recht schnell. Bücher gekauft, ein paar notwendige Dinge wie Basenbadesalz, Glaubersalz, einen Massagehandschuh und Erdmandeln, und schon ging es los. Seit dem mache ich es auf jeden Fall 2 x im Jahr, manchmal auch öfters.

Wieso mache ich das?

Wer schon einmal eine Basenfastenkur oder ähnliches gemacht hat weiß, dass es keinen Zweifel gibt. Man fühlt sich danach einfach so viel besser, dass es auch ohne Erklärung eindeutig ist.

Für mich ist es sogar etwas mehr. Ich leide unter einer Histaminintoleranz und einer Fructoseintoleranz. Wenn ich meinem Verdauungssystem 10 Tage mit rein basischen Lebensmittel versorge, kann ich dann wieder recht viele Lebensmittel essen ohne gleich auf die Toillette rennen zu müssen, oder schreckliche Magenkrämpfe zu bekommen.

Basenfasten beugt auch ganz vielen Krankheiten vor. Menschen mit Verdauungsproblemen, Rheuma, Migräne oder Hautproblemen können sich mit dieser Kur helfen.

Wie hat mein Speiseplan ausgesehen?

Mein Frühstück hat aus Obst mit gemahlenen Erdmandeln bestanden. Manchmal auch in Smothieform um ein bisschen Abwechslung hinein zu bringen.

Banane und Himbeeren mit Erdmandeln

Danach kam immer gleich das Mittagessen. Dafür kam immer eine Portion Salat auf den Teller mit gedünstetem Gemüse.

Gurkensalat mit Walnüssen, Brokkoli, Zucchini und Karotten

Am Nachmittag hatte ich entweder einen Apfel oder eine halbe Gurke, manchmal verzichtete ich auch da auf meinen Snack.

Mein Abendessen bestand immer aus einer Suppe.

Kartoffelsuppe

Welche zusätzlichen Helfer habe ich benutzt?

Am Anfang jeder Basenfastenkur, und manchmal auch zwischendurch, beginne ich mit einer Darmentleerung. Ich benutze hierfür Glaubersalz. 2 EL in 500 ml Wasser auflösen und mindestens 1 1/2 l Wasser nachtrinken. In ca. 3 Stunden hat man einen leeren Darm.

Alle 2 Tage unterstütze ich die Entgiftung mit einem Basenbad. Dafür das Basensalz in die fertig gefüllte Wanne geben. Man sollte mindestens 20 Minuten im Wasser bleiben. Zusätzlich helfe ich meiner Haut mit einer Selbstmassage. Dazu verwende ich einen Massagehandschuh. Tipp: Wer keine Badewanne hat kann sich auch unter der Dusche mit Basensalz einreiben und die Massage durchführen.

Für mein Gesicht verwende ich Mandelöl. Wenn meine restliche Haut recht spannt mische ich auch Rosenöl mit ins Badewasser.

Eines der Vorteile während dem Basenfastens ist, dass der Körper Vitamine, Mineralstoffe und co. viel besser aufnehmen kann da der Stoffwechsel entlastet wird. Dieses Mal habe ich jeden Tag Schüssler Salze genommen.

Einmal oder öfters nehme ich mir Zeit für einen Wickel. Hierfür gibt es warme und kalte Variationen. Man liegt ganz entspannt und schwitzt die Schlacken aus. Entspannungseffekt inklusive!

Mein Resümee

Ich muss zugeben dieses Mal war wirklich sehr speziell. Ich hatte viel länger Kopfschmerzen aber dafür nicht ganz so stark. Die Haut wurde erst ganz am Schluss weich und zart. Insgesamt hatte ich erst nach beenden das Gefühl von Wohlbefinden.

Aber wie immer hat es sich ausgezahlt.

  • Blähungen und Blähbauch sind weg
  • Nägel sind wieder klar und hart
  • Haut ist weich und zart
  • Haare haben mehr Spannkraft und Glanz
  • Schlaf ist besser
  • Wohlbefinden ist gesteigert

Dies sind alle Verbesserungen, die ich schon jetzt bemerken konnte. Die weiteren Folgen machen sich dann in meiner Verdauung und meinen Unverträglichkeiten bemerkbar.

Ich kann es nur immer wieder weiter empfehlen. Egal aus welchem Grund, es hat nur Vorteile Basenfasten in sein Leben zu bringen. Viel Erfolg!

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